FORTBILDUNGSTAGUNG
10. - 13. JUNI 2011
am Institut für Waldorf-Pädagogik, Witten
In Fortsetzung der Tagung von Pfingsten 2009 wird diesmal der Schwerpunkt ganz auf das szenische Spiel gelegt. Wie damals verstehen sich die Kursleiter wieder als „Türöffner“ für Austausch, Zusammenarbeit, Vielfalt.
Was ist Spiel? Was bedeutet es, spielend zu lernen und lernend zu spielen?
Pädagogen, Psychologen und Mediziner warnen vor dem Verlust der menschlichen Spielfähigkeit als kreativer Potenz – aber nicht nur in der Waldorfschule ist das Spiel ein Kernelement der Pädagogik. Gibt es hier aus den Quellen von Rudolf Steiners Menschenkunde Aspekte und Kriterien, die eine ganz besondere Qualität unserer Theaterarbeit begründen können?
Sich auf den Reichtum unserer Traditionen zu besinnen, praktizierte Erfahrungen auszutauschen und notwendige Veränderungen für die Zukunft zu entwerfen ist Anliegen dieser Arbeitstage.
Auf dem Hintergrund der Frage „Wann spiele ich Was – und Wie“? werden die Themen Regie, klassenübergreifende Projekte, Sprache als dramatisches Medium, Stückbearbeitung und -konzeption stehen.
Unsere innere Basis für die Vorbereitung ist Rudolf Steiners Meditationssatz zum Wesen des Dramatischen: „Im Sprechen ist die Auferstehung des in der Gebärde verschwundenen Menschen“.
(GA 282, 2. Vortrag vom 06.09.1924).
Es freut uns, für unsere Bemühungen sowohl die Unterstützung des Berufsverbandes für Sprachgestaltung und Schauspiel als auch die des Bundes der Freien Waldorfschulen zu erfahren und in Zusammenarbeit mit der Sektion für Redende und Musizierende Künste am Goetheanum, Dornach zu sein.
Das Vorbereitungsteam
Gabriele Ruhnau und Bernhard Heck



